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Denkfabrik der Branche: DCONex Fachkongress + Ausstellung

Das neue Kongressprogramm für die DCONex 2021 steht. Der Fachkongress stellt fachliche Informationen und neueste Erkenntnisse zu Schadstoffen und deren Sanierung in den Fokus. Die begleitende Ausstellung liefert Angebote, Kontakte und Dienstleister für den Umgang mit Schadstoffen. Die DCONex findet am 20. und 21. Januar in der Messe Essen statt. Der Vorverkauf für die Kongresstickets läuft bereits. Aktuelle Hinweise rund um einen sicheren Kongressbesuch finden Aussteller und Besucher auf www.dconex.de.

Essen – Als eine Art „Denkfabrik der Branche“ richtet die DCONex am 20. und 21. Januar 2021 den Schwerpunkt auf das verantwortungsbewusste Erkennen, Bewerten, Sanieren und Entsorgen von Schadstoffen in Bauten, Böden sowie der gesamten Umwelt. Dabei spielen die Themen Nachhaltigkeit, Arbeitsschutz und Prävention eine wichtige Rolle. Die begleitende Fachausstellung mit rund 30 Ausstellern liefert konkrete technische Lösungen und Best Practise-Beispiele für die Sanierungspraxis. Experten der Baubranche nutzen die DCONex, um sich über aktuelle Entwicklungen rund um das Schadstoffmanagement zu informieren und um sich über Arbeiten im Baubestand auszutauschen.

DCONex Fachkongress – Das neue Programm

Beim Bauen im Bestand sehen sich alle Beteiligten – von der Planung bis zur Entsorgung – vielfältigen Problemstellungen gegenüber. Um diesen Rechnung zu tragen, stellt das vielschichtige Vortragsprogramm die neuesten Entwicklungen und Änderungen in den relevanten Regelwerken in den Mittelpunkt. Darüber hinaus werden neue Erkenntnisse zu Schadstoffen wie Asbest, PCB, Chlorparaffinen, Schimmelpilzen und Quecksilber vorgestellt und fachlich diskutiert. Die fachlichen Partner der DCONex, der Gesamtverband Schadstoffsanierung (GVSS) und die Rudolf Müller Mediengruppe, bringen hochaktuelle und praxisnahe Themen ins Programm.

Michael Henke, Management Programm B+B Bauen im Bestand, sieht im Schadstoffmanagement eine Aufgabe für verschiedene Branchen: „Schadstoffe im Gebäudebestand sind keinesfalls ein Problem, das nur die Experten angeht. Auch Handwerksbetriebe und Fachplaner sowie Immobilienverwalter und Gebäudeeigentümer sind bei Baumaßnahmen im Gebäudebestand von dieser Problematik in ihrer jeweiligen Verantwortung betroffen. Das Vorhandensein von Schadstoffen zu prüfen sowie gegebenenfalls den Arbeits- und Umgebungsschutz zu bewerkstelligen, ist daher zwingend notwendig. Dass das Bewusstsein für diese „lästige“ Aufgabe des „Schadstoffmanagements in Gebäuden“ zunimmt, zeigt auch der in den vergangenen Jahren wachsende Zulauf zum DCONex-Kongress. Diese jährliche Veranstaltung in Essen führt alle Akteure zusammen und gibt einen kompakten Überblick über den aktuellen Stand von Fachwissen, gesetzlichen Anforderungen und Regelwerken.“

Christoph Hohlweck, Vorsitzender im GVSS Gesamtverband Schadstoffsanierung gibt bereits jetzt einen Ausblick auf die Themen und Fragestellungen der DCONex 2021: „Ob Kernsanierung oder auch Abbruch, insbesondere die Gebäude aus den 1960er bis 1980er Jahre stellen uns mit vielfältigen Schadstoffbelastungen vor Herausforderungen. Zugleich rückt die Nutzung der hierbei anfallenden mineralischen Bauabfälle als Sekundärrohstoffe immer mehr in den Vordergrund, denn sowohl Deponieraum, als auch die Kapazitäten von Sand- und Kiesgruben werden immer knapper. Inwieweit eine Anpassung der Regelwerke seit der DCONex 2020 stattgefunden hat, welche neuen Erkenntnisse zu Asbest, PCB, Chlorparaffinen, Schimmelpilzen, Quecksilber etc. gesammelt wurden, möchten wir Ihnen auf der DCONex 2021 vorstellen und diskutieren. Zwei Tage, um die Chancen und Risiken der Nutzung des Baubestandes zu besprechen und Praxishinweise für die Branche zu geben.“

Gebündelte Kompetenzen auf der DCONex

Führende Fachverbände und öffentliche Institutionen unterstützen die Veranstaltung und machen die DCONex zum jährlichen Treffpunkt der Branche. Zwei neue Partner sind mit dabei, der fsu Fachverband Sanierung und Umwelt und der EDI European Demolition Institute, mit dem die DCONex erstmals einen international agierenden Verband als Unterstützer hat.

Die Tickets für die Veranstaltung sind im Online-Ticketshop verfügbar. Architekten- und Ingenieurkammern haben erneut die Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung zugesagt.