DCONex Kongress Schadstoffmanagement

DCONex-Fachkongress 2017

Der DCONex-Fachkongress wird 2017 noch aktuellere und trennschärfere Fachvorträge aus erster Hand sowie Informationen zur allgemeinen Orientierung über die derzeitige Faktenlage und zu aktuellen Fragestellungen bieten.

Anerkannte Spezialisten von Behörden, Organisationen und Verbänden beleuchten in Fachvorträgen praxisnah ein breites Themenspektrum. Dieses reicht vom Umgang mit Bestandsimmobilien in allen Lebenszyklusphasen bis hin zur Revitalisierung von schadstoffbelasteten Liegenschaften. Die thematisch gegliederten Vortragsblöcke richten sich an den unterschiedlichen Teilnehmerbedürfnissen aus.

 

 

Schwerpunktthemen

Schwerpunktthemen sind der allgegenwärtige Gefahrstoff PCB, auch mit Blick auf die als Ersatzstoff verwendeten Chlorparaffine. Ebenso wird auf die im Bauunterhalt zu beachtende, oft unerkannte Schadstoffbelastung in und aus haustechnischen Anlagen eingegangen (Verwendungen von Asbestprodukten und künstlichen Mineralfasern, Legionellen in technischen Rückkühlwerken etc.).
Auch über 20 Jahre nach dem Verbot geht von dem einst so hochgelobten Baustoff „Asbest“ noch immer eine oft unerkannte Gefahr aus. Insbesondere Bauherren, Planer, Hand- und Heimwerker sowie Sanierungsunternehmen sollten über dieses Gefährdungspotential aufgeklärt sein. So widmet sich ein kompletter Themenblock unter dem Titel „Beiträge zum nationalen Asbestdialog“ der aktuellen Asbestgefahr bei Abbruch- und Renovierungsprojekten auf Grund der Verbreitung in Klebern und Spachtelmassen sowie in Böden.


Mittwoch, 1. Februar 2017 • Saal Europa • 10:00 – 12:30 Uhr

Neuer Blick auf PCB und Chlorparaffine

Moderation:
Dipl.-Ing. Andrea Bonner
BG BAU - Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, Karlsruhe

PCB in Gebäuden - Aktuelle Aspekte bei der Bewertung und Sanierung

Dr. Gerd Zwiener, Sachverständigen-büro Dr. Zwiener, Köln

Einsatz von Lasern bei der Dekontamination von PCB-haltigen Anstrichen

Dr.-Ing. Anton Philipp Anthofer, EWN GmbH, Eggenstein-Leopoldshafen

Chlorparaffine als Ersatzstoffe für PCB – Bewertung und Brisanz

Dr. Pascal Diefenbacher, Arcadis Schweiz AG, CH-Schlieren

Notwendigkeit einer VDI-Richtlinie für PCB und deren Inhalte

Dipl.-Ing. Martin Kessel, Arcadis Germany GmbH, Karlsruhe

Mittwoch, 1. Februar 2017 • Saal Europa • 15:00 – 17:30 Uhr

Schadstoffbelastungen in haustechnischen Anlagen bei der Bauunterhaltung

Moderation:
Dipl.-Ing. Gregor Reichle, Objektleitung B+B BAUEN IM BESTAND
Verlagsgesellschaft Rudolf Müller GmbH & Co. KG, Köln

Tätigkeiten an Technischen Anlagen im Bestand – Einblick in eine Vielzahl an typischen Schadstoffverwendungen

Dipl.-Ing. Hans-Dieter Bossemeyer, WESSLING GmbH, Altenberge

Rückkühlwerke und Legionellen – Erkenntnisse zu Risiken und Vorgaben aus neuen rechtlichen Regelungen

Dr. Martin Strathmann, IWW Zentrum Wasser, Mülheim an der Ruhr

Schadstoffe in Wärmedämmverbundsystemen – Probleme beim Rückbau

Dr. Jürgen Kisskalt, LGA Institut für Umweltgeologie und Altlasten GmbH, Nürnberg

Alte Mineralwolle: Erkennen – Bewerten – Schützen

Alltägliche Risiken im Bestand, Besonderheiten bei Tätigkeiten mit speziellen KMF-Produkten aus dem Brandschutzbereich

Dipl.-Min. Oliver Becker, COMPETENZA GmbH, Fürth

Donnerstag, 2. Februar 2017 • Saal Europa • 10:00 – 12:30 Uhr

Beiträge zum nationalen Asbestdialog

Moderation:
Dr. Bettina Schröder, Amt für Arbeitsschutz, Freie und Hansestadt Hamburg

Asbest – eine gesamt-gesellschaftliche Aufgabe

Dipl.-Geol. Andreas Feige-Munzig, Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, München

Ergebnisse und Erkenntnisse

Tätigkeiten an Putzen, Spachtelmassen und Fliesenklebern (Asbestexpositionen bei Rückbau und Sanierung

Dr. Bernd Sedat
SVB Sachverständigenbüro Dr. Sedat, Essen

Dr. Dipl.-Chem. Alexander Berg
AB - Dr. A. Berg GmbH Sachverständigenbüro, Hamburg

Dipl.-Phys. Reiner König
APC Analytische Produktions-, Steuerungs- und Controllgeräte GmbH, Eschborn

Dipl.-Ing. Andrea Bonner
BG BAU – Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, Karlsruhe

Was ist asbesthaltig? Gefahrstoff-, Abfall-, Bauordnungsrecht, behördliche Einzelentscheidungen

Dipl.-Geoökol. Olaf Dünger, Tauw GmbH, Moers

Staubminimierungsmaßnahmen – Lösungen für die Praxis!

Dr. rer. nat. Reinhold Rühl, BG BAU – Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, Frankfurt/Main

Erfahrungsbericht Schweiz – angemessener Umgang mit Asbestprodukten

Dr. Stefan Scherer, Suva, CH-Luzern

Donnerstag, 2. Februar 2017 • Raum Europa • 15:00 – 17:30 Uhr

Essener DCONex-Gespräche – Reden über Gebäudeschadstoffe

Podiumsdiskussion: „Nachhaltiges Bauen und Asbest – Konsequenzen für Mensch und Umwelt“

Moderation:
Dipl.-Volksw. Jürgen Zurheide, WDR, Köln

Über mehrere Jahrzehnte hinweg wurden Millionen Tonnen asbesthaltiger Materialien in Europas Immobilien eingebracht, nur ein kleiner Teil wurde bisher entfernt. Im Rahmen der Podiumsdiskussion werden unterschiedliche Ansätze und Vorgehensweisen im europäischen Kontext beleuchtet, u. a. mit Denkanstößen folgender Teilnehmer:

"Asbestfreies Europa", Programm zur Entfernung von AZ-Dächern in den Niederlanden

Ing. MBA Hank Schepers, Tauw GmbH, Moers

Schadstoffmanagement in Bauwerken im Rahmen der österreichischen Recycling-Baustoffverordnung

Dipl.-Ing. Heinz Kropiunik, aetas Ziviltechniker GmbH, Wien

Asbest und Arbeitsschutz in Deutschland

Dr. Bettina Schröder, Amt für Arbeitsschutz, Freie und Hansestadt Hamburg

Sozialer Wohnungsbau in NRW muss bezahlbar und nachhaltig sein – ohne Abstriche bei der Qualität!

Sarah Philipp, MdL, Abgeordnete des Landtags Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
Sprecherin der SPD-Fraktion für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr

Einschätzungen zur Relevanz asbesthaltiger Spachtelungen und Folgerungen aus den Ergebnissen der Hamburger Schuluntersuchungen für zukünftige Gefahrstoffuntersuchungen in der Bausubstanz

Dipl.-Chem. Martin Wesselmann
Gebäudediagnostik Wesselmann, Hamburg


Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung

Es besteht die Möglichkeit, den DCONex-Kongress durch Architekten- und Ingenieurkammern als Fortbildung anerkennen zu lassen. Bislang wird der DCONex-Kongress anerkannt von der

  • Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern mit 5 Fortbildungspunkten pro Veranstaltungstag
  • Architektenkammer des Saarlandes mit 3 Fortbildungspunkten pro Veranstaltungstag
  • Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein erkennt je Veranstaltungstag 6 Unterrichtseinheiten (UE) an
  • Bayerische Ingenieurekammer-Bau mit 6,5 Zeiteinheiten je Veranstaltungstag
  • Architektenkammer Sachsen: in Sachsen gibt es keine Anerkennungspunkte. Wichtig ist die Dauer der Veranstaltung. 8 Stunden = Faktor 1; 4 Stunden = Faktor 0,5
  • Ingenieurkammer-Bau NRW erkennt insgesamt 6 Zeiteinheiten je Veranstaltungstag an. Hierbei ist eine Zeiteinheit auf eine Veranstaltungsdauer von 45 Minuten bezogen
  • Die Architektenkammer NRW erkennt die Tagesveranstaltung als Fortbildung mit einem Umfang von 3 Unterrichtsstunden zu 45 Minuten für die Mitglieder der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen in den Fachrichtungen Architektur und Innenarchitektur an.
  • Die Architektenkammer Hessen erkennt die Tagesveranstaltung als Fortbildung mit einem Umfang von 3 Unterrichtsstunden zu 45 Minuten für die Mitglieder der Architektenkammer Hessen in den Fachrichtungen Architektur und Innenarchitektur an.
  • Die Anzahl der Fortbildungspunkte für alle Mitglieder der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz,
    die an dieser Veranstaltung teilnehmen, beträgt 4 Fortbildungspunkte für den ersten Fortbildungstag und 2 Fortbildungspunkte für den zweiten Fortbildungstag.
  • Für Mitglieder der Architektenkammer Thüringen anrechenbare Fortbildungsstunden: 12
  • Die Architektenkammer Baden-Württemberg erkennt mit je 3 Fortbildungspunkten pro Tag die DCONex als Fortbildungsveranstaltung an

Ausführliches Kongressprogramm


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Kongress- und Ausstellungsleitung: Tel.  +49.911.98833-320

  • Lea Nikolay, Kongress- und Ausstellungsleitung
  • Juliane Heißer, Kongressleitung und Referentenbetreuung

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2018: 16. - 18. Januar, Messe Essen

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