DCONex Kongress 2016

Die DCONex bringt als erste und einzige Fachmesse mit Kongress Anbieter und Nachfrager zu Schadstoffanalyse und -sanierung, Abbruch und Entsorgung sowie Prävention und Weiterbildung zusammen.

Das Schlüsselelement der DCONex ist der begleitende hochkarätig besetzte Kongress. Die anerkannten Experten von Behörden, Organisationen und Verbände präsentieren Ihnen Fachvorträge und beleuchten praxisnah ein breites Themenspektrum.

Besucherzielgruppen Kongress

  • Vertreter von Ländern, Kommunen und Behörden (Arbeits- / Gesundheits- / Umweltschutz)
  • Bau- und Umweltämtern
  • Eigentümer und Verwalter von Immobilien und Liegenschaften
  • Bauträger
  • private Bauherren
  • Sanierungs- und Abbruchunternehmen
  • Baugewerke des Handwerks
  • Facility Manager
  • Ingenieure und Architekten/Planer
  • Sachverständige
  • Baubiologen
  • Baukoordinatoren
  • Energieberater
  • Lehrkräfte und Studenten

Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung

Die Anerkennung wurde bei allen Architekten- und Ingenieurkammern beantragt, die Fortbildungspunkte vergeben. 

Informationen zum Kongress 2016 finden Sie hier


Kongress-Programm 2016

Die Vorträge haben folgende Themenschwerpunkte:

  • 13. Januar 2016
    • 10:00-12:15 Uhr: Spezielle Rechts- und Haftungsfragen bei der Schadstoffsanierung
    • 10:00-12:15 Uhr: Schadstoffe in der Innenraumluft
    • 14:30-17:30 Uhr: Flächige Asbestverwendungen in Gebäuden
    • 14:30-17:30 Uhr: Schadstoffe in Böden und beim Flächenrecycling

  • 14. Januar 2016
    • 10:00-12:15 Uhr: Schadstoffe in Gebäuden Teil 1
    • 14:30-17:30 Uhr: Schadstoffe in Gebäuden Teil 2
    • 14:30-17:30 Uhr: Bauen im Bestand

  • 15. Januar 2016
    • 10:00-13:00 Uhr: LANUV-Kongress (für alle DCONex-Fachbesucher kostenlos)

Themenschwerpunkte im Detail

Spezielle Rechts- und Haftungsfragen

Recht und Haftung – Baustillstand und Schadensersatzforderungen vermeiden

Im Kongressblock „Spezielle Rechts- und Haftungsfragen“ wird die Rechtslage vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen durch Asbestverwendungen in Putzen, Spachtelmassen und Fliesenklebern dargelegt. Dem Planer, als Erfüllungsgehilfe und Berater des Bauherrn, kommt hierbei eine besondere Rolle zu. In welche Position gerät der Planer, wenn er den Bauherrn nicht über diese Fundstellen informiert bzw. der Bauherr es ablehnt, diese im Vorfeld von Abriss oder Sanierung zu untersuchen? In welche Lage geraten beide, wenn der Bauunternehmer erst während der Bauarbeiten auf die Idee kommt, 200 bis 300 € für Materialproben auf eigene Kosten zu investieren, um seine Mitarbeiter zu schützen und künftig ruhig schlafen zu können? Was wären die Folgen bei positivem Befund? – Nachträge, Baustillstand, Schadensersatzforderungen, Straftatbestände? In welche Lage geraten Bauherr/Planer/Unternehmer, wenn ein Mieter auf die Idee kommt, sich auf diese Weise Sicherheit zu verschaffen – nach der Sanierung, beim Einzug? Wie ist es mit dem Mieterschutz, den Informationspflichten und Haftungsfragen? Was bedeuten unerkannte asbesthaltige Putze und Kleber im Abfall für den Bauherrn und für alle am Prozess der gesamten Abfallentsorgung Beteiligten? – Auf diese und weitere Fragen gehen namhafte Rechtsanwälte und Versicherungsspezialisten ein und lassen dabei ausreichend Zeit für Diskussionen.

Flächige Asbestverwendungen in Gebäuden

Praxis-Workshop zum Umgang mit asbesthaltigen Putzen, Spachtelmassen und Fliesenklebern

Nach der vielbeachteten Fachkonferenz des GVSS e.V. im Juni 2015 und der GVSS/VDI-Veröffentlichung „Asbesthaltige Putze, Spachtelmassen und Fliesenkleber in Gebäuden - Diskussionspapier zu Erkundung, Bewertung und Sanierung“ wird mit dem Kongressblock „Flächige Asbestverwendungen in Gebäuden“ ein Praxis-Workshop zu dieser Thematik angeboten. Erfahrene Planer und Gutachter berichten in Impulsvorträgen über die praktische Anwendung der GVSS/VDI-Veröffentlichung und eröffnen eine breit angelegte Forumsdiskussion.

Schadstoffe in der Innenraumluft

Risikobewertung bei Formaldehyd, PAK und Schimmelpilzen

Im Block „Schadstoffe in der Innenraumluft“ erhalten die Teilnehmer ein Update zur Risikobewertung von Formaldehyd, PAK in Teerprodukten und Schimmelpilzen.

Formaldehyd wurde erst kürzlich durch die EU als nachweislich krebserzeugend eingestuft, die PAK-Hinweise aus dem Jahre 2000 sind überholt und für die Gefährdungsbeurteilung von Schimmelpilzsanierungen ist die überarbeitete BGI 858 zu beachten. Die Referenten erläutern, wie unter diesen neuen Bedingungen Raumluftbelastungen sachgerecht zu bewerten sind und was bei der Sanierung zu beachten ist.

 

 

Schadstoffe in Böden und beim Flächenrecycling

PFC, Radon und andere kritische Stoffe in Böden und beim Flächenrecycling

Der Kongressblock „Schadstoffe in Böden und beim Flächenrecycling“ bietet Erfahrungsberichte zur Umsetzung von neuen Erkenntnissen und Erfordernissen beim Flächen- und Gebäuderecycling. Das Wissen um "neue" kritische Baustoffe und die korrekte gefahrstoffrechtliche sowie abfallrechtliche Einordnung erfordert neue Arbeitsweisen und Separationsschritte, die sorgfältig messtechnisch begleitet werden müssen.

Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC), asbesthaltige Abfälle und Radonbelastungen werden näher betrachtet. Das sich in Böden und Gesteinen bildende Radon gerät als Innenraumschadstoff verstärkt in den Fokus, weil in naher Zukunft die Umsetzung einer EU-Strahlenschutzrichtlinie in nationales Recht ansteht, inkl. der Festlegung von einzuhaltenden Referenzwerten – eine Problematik, die insbesondere für öffentliche Gebäude schnell relevant werden kann. Messmethoden werden dargelegt und die Möglichkeiten der Radonsanierung im Bestand sowie des präventiven Radonschutzes bei Neubauten aufgezeigt.

 

Schadstoffe in Gebäuden (Teil 1 und 2)

Schadstoffe Erkunden und Bewerten – nationale und europäische Strategien und Handlungskonzepte

In den beiden Kongressblöcken „Schadstoffe in Gebäuden“ geht es um die aktuellen Anforderungen an die Erkundung und Bewertung von Gebäudeschadstoffen zur Planung von Gebäudesanierungen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Asbest.

Nationale Asbest-Profile informieren über die Asbestsituation in den Mitgliedsstaaten der EU. Trotz eines umfassenden Verbots im Jahr 1993 sterben jährlich allein in Deutschland etwa 1500 Menschen an den Folgen von Asbest. Dies ist nur eine Zahl aus dem nationalen Asbest-Profil für Deutschland, das die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jetzt vorstellt. Handwerker welcher Branchen sind überhaupt betroffen und gefährdet durch unerkannte Asbestverwendungen? Wie werden sie geschützt? Kann das die Gefahrstoff-Verordnung allein regeln? – auf diese und andere Fragen gehen die Referenten ein. Dabei werden auch Handlungskonzepte in der Schweiz beim Umgang mit Asbest vorgestellt. Welche Strategien der Bund und die Länder bei der Information von Betroffenen über das Thema „Asbest in Gebäuden“ verfolgen wird im Beitrag "Asbest-Check für Bauherren" dargelegt.

Der Vertreter der Europäischen Föderation der Bau und Holzarbeiter (EFBH) erläutert, warum die energetische Gebäudesanierung und die damit einhergehende Asbestsanierung sowie eine entsprechende Finanzierung zur Verbindung beider Aspekte ein Schwerpunkt ihrer Asbestkampagne darstellt. Dabei wird auch auf die Überarbeitung und Verbesserung bestehender Richtlinien durch die Europäische Kommission eingegangen.

 

Bauen im Bestand

Schadstoffe beim Bauen im Bestand – ein konzentrierter Überblick

Der Kongressblock „Bauen im Bestand“ vermittelt Grundlagen und ist für Teilnehmer konzipiert, die sich erstmals einen Gesamtüberblick verschaffen wollen. Im Einstiegsvortrag wird an Situationsbeispielen dargestellt, in welchen Projektphasen und für wen Handlungsbedarf besteht – jeweils aus den Perspektiven von Eigentümer und Planer oder Handwerker und Nutzer.

Welche entscheidenden Fragen sollten im Interesse eines reibungslosen, kostenoptimierten Bauablaufes schon im Vorfeld im Miteinander geklärt werden, damit die Beteiligten erst gar nicht in das Gegeneinander im Spannungsfeld von Nachträgen, Haftungsfragen oder Ansprüchen von Mietern geraten? – Dieser Frage wird nachgegangen, um die möglichen Risiken, insbesondere bei der Brandschutzertüchtigung und energetischen Sanierung zu managen. Dabei ist die Orientierung zu den „inneren Eigenschaften“ des Baubestandes, die grundlegende Kenntnis von Schadstoffvorkommen, für alle Beteiligten am Bau natürlich dringend erforderlich. Auf der Grundlage langjähriger Sanierungspraxis erläutern die Referenten anschaulich und zielführend anhand von typischen Fundstellen, worauf besonders zu achten ist. Näher betrachtet werden dabei die KMF (Künstlichen Mineralfasern wie Glaswolle oder Steinwolle). Da die Gefahr, die von diesen Fasern ausgeht, häufig unterschätzt wird, werden die wesentlichen Zusammenhänge erläutert und der richtige Umgang mit diesen weit verbreiteten Baustoffen aufgezeigt.

LANUV-Kongress im Rahmen der DCONex

Am Freitag, 15. Januar findet die Fachtagung des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein Westfalens im Rahmen der DCONex statt. Das Thema der Fachtagung schließt thematisch an die DCONex an und stellt „Schadstoffe in Böden bei Baumaßnahmen“ in den Mittelpunkt.


Eintrittspreise

Tageskarte für die Messe: € 19,- 

1 Ticket für 4 Messen - neben der DCONex können Sie mit Ihrem Messeticket auch die DEUBAUKOMdie InfraTech und aqua alta besuchen!

Ticketpreise für Messe + Kongress

Tageskarten Kongress
(inkl. Messebesuch)
Frühbucherpreis
bis 30.11.2015
ab 01.12.2015
1/2-Tages-Ticket
(ohne Kongressunterlagen)
(mit Kongressunterlagen 135,- €)



85,-€

1-Tages-Ticket
(inkl. Kongressunterlagen)
190,-€

210,-€

1-Tages-Ticket ermäßigt*
(inkl. Kongressunterlagen)


160,-€

180,-€

2-Tages-Ticket
(inkl. Kongressunterlagen)

320,-€340,-€

2-Tages-Ticket ermäßigt*
(inkl. Kongressunterlagen)

280,-€300,-€

Alle Preise inkl MwSt.

* Ermäßigungen werden für Vertreter von Behörden und Kommunen, Personen in Ausbildung sowie DCONex-Kompetenzpartner und ihre Mitarbeiter gewährt. Wir bitten um Zusendung eines Nachweises. Rabatte für Besuchergruppen auf Anfrage.

Sie haben Fragen zum Kongress?

Nutzen Sie das nachfolgende Online-Formular oder wenden Sie sich telefonisch direkt an

Ihr DCONex-Projektteam +49.911.98833-320